Claire Keegan (*1968 in Wicklow, Irland) zählt zu den bedeutendsten Schriftstellerinnen unserer Zeit. Ihre Erzählungen verbinden sprachliche Präzision mit grosser emotionaler Verdichtung und kreisen um zwischenmenschliche Beziehungen, Schuld und die oft unausgesprochenen Spannungen des Alltags. Sie gilt als Grossmeisterin der kurzen Form: Kein Wort zu viel, jedes Detail hat Bedeutung.
In ihrem neusten Erzählband «So Late in the Day» (dt. «Reichlich spät») schildert Keegan prägende Momente, in denen Beziehungen aus dem Gleichgewicht geraten. Auf kaum 60 Seiten entfaltet sich eine Intensität, wie sie nur Keegan erreicht. Im Zentrum stehen Figuren, die an emotionaler Distanz, mangelnder Empathie und verhärteten Rollenbildern scheitern – etwa in einer Ehe, die von Schweigen und Selbstgerechtigkeit geprägt ist. In klarer, reduzierter Sprache entsteht so ein eindringliches Nachdenken darüber, warum wir aneinander scheitern.
Moderation: Blas Ulibarri
Deutsche Stimme: Alicia Aumüller
Büchertisch: Buchhandlung Hirslanden
Die vierzehnte Ausgabe des Literaturfestival Zürich wird gemeinsam präsentiert von Kaufleuten Kultur und Literaturhaus Zürich.
Mit freundlicher Unterstützung des Präsidialdepartements der Stadt Zürich, der Fachstelle Kultur Kanton Zürich, dem Kulturfonds der ProLitteris.
Medienpartner: Tages-Anzeiger
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