Literaturfestival Zürich
Vom 6. bis 12. Juli 2026 laden das Literaturhaus Zürich und Kaufleuten Literatur gemeinsam zum Sommerhighlight ein.
Im magischen Ambiente des Alten Botanischen Gartens verschmelzen Literatur, Natur und Inszenierung zu einem Gesamterlebnis, das alle Sinne anspricht, mit Stars wie Liv Strömquist, Georgi Gospodinov, Cornelia Funke und vielen mehr.
Seit Februar 2026 ist die iranische Autorin und Frauenrechtsaktivistin mit afghanischen Wurzeln als 31. Writer in Residence in Zürich. Ihre Arbeit, die stark von ihren eigenen Erfahrungen an der Grenze geprägt ist, an der sie aufgewachsen ist, befasst sich mit Themen wie Krieg und Identität sowie der Situation von Frauen und den Wunden des Exils.
ZÜRCHER REDEN
Eine neue, lose Reihe, die sich den politischen, gesellschaftlichen, sozialen Umbrüchen unserer Zeit widmet und in der sich Autor*innen zu Wort melden. Viele Menschen fühlen sich verloren und orientierungslos. Deshalb sollen bei uns Autor*innen zu Wort kommen, die uns ihre Analysen und Perspektiven auf unsere Zeit und Gesellschaft vermitteln.
In einer Rede geben sie uns ihre persönlichen Gedanken zu einem Thema mit, das ihnen am Herzen liegt und auf der Seele brennt.
Nachdem 2024 Péter Nádas die erste Rede hielt, sprach am 11. September 2025 Felicitas Hoppe zum Publikum.
Mehr zum Projekt finden Sie hier.
Preis der Literaturhäuser 2026 –
die Auszeichnung geht an die Autorin und Essayistin Lena Gorelik.
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Literatur-Verfilmungen auf ARTE
ARTE ist Kulturpartner des Netzwerks der Literaturhäuser. Jährlich finden ein bis zwei ARTE-Filmpremieren im Literaturhaus Zürich statt. Und an dieser Stelle sind sporadisch Empfehlungen zu Literaturverfilmungen zu finden, welche auf ARTE ausgestrahlt werden.
Literatur auf ARTE
Noch bis 31. Mai 2026 auf arte.tv
Rilke – Du musst Dein Leben ändern
Kulturdokumentation, D 2025
Geboren 1875 in Prag, wurde Rainer Maria Rilke schon zu Lebzeiten zum europäischen Dichter par excellence. Heute tragen Popstars wie Lady Gaga seine Verse als Tattoo. Die Doku erzählt, wie Rilke jahrelang um die Vollendung seines Hauptwerkes „Duineser Elegien“ rang.
Noch bis 21. Juni 2026 auf arte.tv
Roman, Sex & Satire: „Portnoys Beschwerden“
Kulturdoku, F 2025
1969 löste Philip Roths Roman „Portnoys Beschwerden“ ein literarisches und gesellschaftliches Erdbeben aus. Dieser ebenso skandalöse wie urkomische Bekenntnisroman bricht Tabus in Bezug auf Sexualität, Schuld sowie jüdische Religion und Kultur. Von den einen als obszön verurteilt, von den anderen als Meisterwerk gepriesen, spaltete er die USA und machte seinen Autor zu einer umstrittenen Ikone. Aber würde das Buch auch einen Skandal auslösen, wenn es heute erschiene?
Unter arte.tv/literature sind weitere Dokumentationen zu Skandalromanen der Weltliteratur zu sehen, darunter „Onkel Toms Hütte“, von Harriet Beecher Stowe, „Die Kunst der Freude“ von Goliarda Sapienza und „Skandalöse Liebschaften“ von Choderlos de Laclos.
15. Mai, 20.15 Uhr und bis zum 13.07. auf arte.tv
Jakobs Ross
Literaturverfilmung, D/F/CH 2024
1870 in den Schweizer Alpen: Magd Elsie, ein musikalisches Naturtalent, wird mit dem Pferdeknecht Jakob zwangsverheiratet und auf eine karge Bergpacht geschickt. Sie träumt davon, Sängerin zu werden; ihr Ehemann Jakob von sozialem Aufstieg und einem eigenen Pferd. Als der Musikant Rico auftaucht, gerät die Verbindung ins Wanken. Nach Silvia Tschuis 2014 erschienenem Debütroman.
25. Mai, 23.40 Uhr und bis 22.08. auf arte.tv
Arundhati Roy – Eine andere Geschichte Indiens
Mit „Der Gott der kleinen Dinge“ schuf Arundhati Roy 1997 Weltliteratur und gewann als erste indische Autorin den Booker Prize. In einem langen Interview gewährt sie tiefe Einblicke in ihr Leben und Schreiben. Begegnung mit einer der furchtlosesten Literatinnen unserer Zeit.
Seit 23.03. auf arte.tv
New Adult – Der Boom der Romance Literatur
Doku Zeitgeschichte, ARTE/ZDF 2025
Heiße Liebesszenen, dunkle Triebe – das alles mit viel Glitzer und in Pastell: Als New Adult Romance erlebt die Groschen-Romanze derzeit einen Boom, den der Buchmarkt sich lange erträumt hat. Die Zielgruppe: junge Frauen, die den weit überwiegenden Teil der Leserschaft stellen. Doch geht es hier wirklich nur um platte Geschichten mit viel Erotik? Wir schauen hinter das Cover und fragen Autorinnen, Leserinnen und die Wissenschaft, wieso ihr Herz für das Romance Genre schlägt.
Bis 21. Juni 2026 auf arte.tv Roman, Sex & Satire: „Portnoys Beschwerden“Kulturdokumentation, F 2025 1969 löste Philip Roths Roman „Portnoys Beschwerden“ ein literarisches und gesellschaftliches Erdbeben aus. Dieser ebenso skandalöse wie urkomische Bekenntnisroman bricht Tabus in Bezug auf Sexualität, Schuld sowie jüdische Religion und Kultur. Von den einen als obszön verurteilt, von den anderen als Meisterwerk gepriesen, spaltete er die USA und machte seinen Autor zu einer umstrittenen Ikone. Aber würde das Buch auch einen Skandal auslösen, wenn es heute erschiene?Unter arte.tv/literature sind weitere Dokumentationen zu Skandalromanen der Weltliteratur zu sehen, darunter „Onkel Toms Hütte“, von Harriet Beecher Stowe, „Die Kunst der Freude“ von Goliarda Sapienza und „Skandalöse Liebschaften“ von Choderlos de Laclos.
Bis 27.11. auf arte.tv „Das andere Geschlecht“ – Auf den Spuren von Simone de Beauvoir Dokumentarfilm, Frankreich 2024 Während einer USA-Reise auf den Spuren Simone de Beauvoirs (1908 – 1986) nehmen spätere Feministinnen wie Judith Butler und Francoise Vergès den 1949 erschienenen Essay „Das andere Geschlecht“ neu in den Blick.
Programmänderungen vorbehalten.
Unsere Partner und Sponsoren
Das Literaturhaus Zürich ist eine Einrichtung der Museumsgesellschaft. Im Sinne einer Partnerschaft wird das Literaturhaus von Stadt Zürich Kultur, Kanton Zürich Fachstelle Kultur sowie von der Zürcher Kantonalbank unterstützt.
Die Kultur- bzw. Medienpartner sind ARTE und der Medienbeobachter ARGUS.
Das Literaturhaus ist Mitglied des Netzwerks der Literaturhäuser literaturhaus.net.
Ein grosses Dankeschön geht an das Hotel Kindli, Gisela Lacher.
