David Szalay (*1974 in Montreal, Kanada) ist ein ungarisch-britischer Autor, dessen Bücher sich durch stilistische Klarheit und psychologische Präzision auszeichnen und um Männlichkeit, Macht und Fragen von Status, Geld und Zugehörigkeit kreisen.
Sein mit dem Booker-Preis ausgezeichneter Roman «Flesh» (dt. «Was nicht gesagt werden kann») beschreibt den Lebensweg eines Mannes von der Jugend bis ins hohe Alter – von einem Wohnkomplex in Ungarn bis in die Welt der Londoner Superreichen. Er zeichnet das Bild eines emotional distanzierten Mannes, dessen Leben durch äussere Ereignisse aus der Bahn gerät. Der Roman ist ein fesselndes, präzises Porträt eines Mannes im Ringen mit sich selbst – kraftvoll im Stil und von grosser existenzieller Wucht.
Moderation: Anja Glover
Deutsche Stimme: Andreas Storm
Büchertisch: Buchhandlung Buchland.ch
Die vierzehnte Ausgabe des Literaturfestival Zürich wird gemeinsam präsentiert von Kaufleuten Kultur und Literaturhaus Zürich.
Mit freundlicher Unterstützung des Präsidialdepartements der Stadt Zürich, der Fachstelle Kultur Kanton Zürich, dem Kulturfonds der ProLitteris.
Medienpartner: Tages-Anzeiger
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Livestream-Tickets sind auf der → Festival-Webseite verfügbar.

