Liv Strömquist (*1978 in Lund, Schweden) ist berühmt für ihre rotzfreche, satirische Aufarbeitung gesellschaftlicher Tabus, von Sexualgeschichte bis hin zu Popkultur. In ihren Büchern kombiniert die studierte Politikwissenschaftlerin Fakten mit Sprachwitz, Fotocollagen und poppigen Zeichnungen. International bekannt wurde die Schwedin 2017 mit dem Band «Der Ursprung der Welt», einer Art Kulturgeschichte der Vulva.
Die studierte Politikwissenschaftlerin zeichnete regelmässig für unterschiedliche schwedische Magazine und Zeitungen und arbeitete als Radiomoderatorin. Liv Strömquists Gesellschaftskritik kombiniert unbändige Freude an Sprachwitz und berechtigte Wut mit ausdrucksstarken Zeichnungen. Ihre augenzwinkernden, minutiös recherchierten Sachcomics gehören zu den erfolgreichsten Graphic Novels weltweit.
In ihrem neusten Werk «Das Orakel spricht» richtet Strömquist den Blick auf den allgegenwärtigen Drang zur Selbstoptimierung – und darauf, weshalb dieses Versprechen so oft in Unzufriedenheit mündet.
Moderation: Simone Lappert
Deutsche Stimme: Miriam Japp
Büchertisch: Buchhandlung Paranoia City
Die vierzehnte Ausgabe des Literaturfestival Zürich wird gemeinsam präsentiert von Kaufleuten Kultur und Literaturhaus Zürich.
Mit freundlicher Unterstützung des Präsidialdepartements der Stadt Zürich, der Fachstelle Kultur Kanton Zürich, dem Kulturfonds der ProLitteris.
Medienpartner: Tages-Anzeiger
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Livestream-Tickets sind auf der → Festival-Webseite verfügbar.

